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Wie Schnell Ist Polymarket Copy-Trading? Latenz Erklärt

15. Juni 2026 · 6 min

Alle werben mit „Sub-Sekunde“ auf Polymarket. So funktioniert Copy-Latenz wirklich — Feed-Latenz vs. Ausführungszeit — und die echten Zahlen hinter einem schnellen Bot.

Geschwindigkeit gewinnt beim Copy-Trading: steigst du nach der Quell-Wallet ein, bekommst du einen schlechteren Preis oder verpasst die Bewegung. Aber „Sub-Sekunde“ und „0-Sekunden-Ausführung“ sind Marketing-Worte. Hier ist, was Latenz wirklich treibt und wie man einen schnellen Polymarket-Bot beurteilt.

Zwei verschiedene Uhren

Die gesamte Copy-Latenz teilt sich in zwei oft verwechselte Teile:

  • Feed-Latenz — wie lange, bis der Bot den Quell-Trade überhaupt sieht. Hängt von der Datenquelle ab und liegt weitgehend außerhalb der Kontrolle des Bots.
  • Ausführungszeit — wie lange der Bot braucht, sobald er den Trade sieht, um zu validieren, zu bepreisen und deine Order zu platzieren. Das ist der Teil, den ein guter Bot kontrolliert und optimiert.

Wohin die Ausführungszeit geht

Innerhalb der Ausführung verteilt sich die Zeit auf eine Saldoprüfung, einen Orderbuch-Abruf, die Marktvalidierung und das Senden der signierten Order. Naive Bots lesen den On-Chain-Saldo neu und holen das Orderbuch bei jeder Order erneut, was Sekunden hinzufügt. Ein gut konstruierter Bot cached, was sicher cachebar ist, und hält langsame Aufrufe vom kritischen Pfad fern.

Wie „schnell“ wirklich aussieht

PolyMaster zeigt dir beide Uhren pro Trade: die Feed-Latenz und die Ausführungszeit in Millisekunden. Nach der Optimierung landen ausgeführte Orders in etwa einer Sekunde Ausführung — und du kannst es selbst in der Zeitleiste prüfen, statt einem Slogan zu vertrauen.

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